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Zahnersatz Krankenkasse

Zahnersatz: Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Wer auf Zahnersatz angewiesen ist, muss mit hohen Kosten rechnen, die nur teilweise von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet werden. Inzwischen ist in dem so genannten Festzuschusssystem festgelegt worden, welche Leistungen die Krankenkasse für Kronen, Implantate oder Brücken erbringt. Dies bedeutet, dass die gesetzliche Krankenkasse für den jeweiligen Zahnersatz eine feste Summe bezahlt.

 

Wonach richten sich die Festzuschüsse für den Zahnersatz?

Die Festzuschüsse für den Zahnersatz richten sich zum einen danach, welche Art Zahnersatz benötigt wird und zum anderen nach dem Befund, welchen der Zahnarzt ausstellt. Der Patient kann damit rechnen, dass etwa die Hälfte der für die Regelversorgung entstehenden Kosten durch die Krankenkasse übernommen wird. Es besteht jedoch die Chance, diesen Zuschuss zu erhöhen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn der Patient durch Vorlage des so genannten Bonusheftes bei der gesetzlichen Krankenversicherung nachweisen kann, dass er regelmäßig Vorsorgeuntersuchungen wahrgenommen hat. Weist er nach, innerhalb der letzten 5 Jahre regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gegangen zu sein, erhöht sich der Zuschuss der Krankenkasse um 20 Prozent. Um weitere 10 Prozent erhöht er sich, wenn innerhalb der letzten 10 Jahre regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen nachgewiesen werden können.

Eine Ausnahme tritt bei Patienten ein, die nur ein sehr geringes Einkommen haben. In diesem Fall werden die Kosten für die Regelversorgung komplett von der Krankenkasse getragen, sodass der Patient keinerlei Zuzahlung leisten muss. Diesbezüglich ist im Vorfeld ein entsprechender Antrag zu stellen.

 

Vorteile des Festzuschusssystems

Durch das Festzuschusssystem kann der Patient sich immer darauf verlassen, einen bestimmten Betrag von der Krankenkasse erstattet zu bekommen, welcher für die Regelversorgung geleistet wird. Entscheidet sich der Patient für eine höherwertigere Versorgung, wird die Krankenkasse dennoch den festen Zuschuss bezahlen. Der Patient kommt lediglich für die entstandene Differenz aus eigener Tasche auf.

 

Private Krankenversicherung: Zahnersatz

Die private Krankenversicherung wird ebenfalls einen Anteil an den Kosten für den Zahnersatz erstatten. Hierbei gibt es jedoch keine feste Regelung. Dies hängt damit zusammen, dass die privaten Krankenversicherer die Tarife und die damit verbundenen Versicherungsverträge frei gestalten.

Wie hoch die Kosten sind, die die private Krankenversicherung übernimmt, kann aus dem jeweiligen Vertrag entnommen werden. Jeder Patient sollte sich bereits vor der zahnärztlichen Versorgung mit Zahnersatz an den Krankenversicherer wenden, um sicherzugehen, dass eine Kostenerstattung erfolgt. Leider gibt es immer wieder private Krankenversicherer, die im Nachhinein einen bestimmten Teil der Kosten nicht übernehmen wollen, und zwar auch dann, wenn sämtliche zahnärztlichen Leistungen ordnungsgemäß erbracht und abgerechnet wurden. Privatpatienten tun daher gut daran, sich vom Zahnarzt einen Kostenvoranschlag erstellen zu lassen und diesen vor der Behandlung bei der Krankenversicherung einzureichen. Auf diese Weise kann die Privatversicherung im Vorfeld Ihr „OK“ geben, sodass es im Nachhinein bei der Kostenerstattung nicht zu Problemen kommt.


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